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Bad Segeberg | CDU

Ein großer Schritt in Richtung Barrierefreiheit

Bad Segeberg (em) Zur neuen Förderrichtlinie „Fond für Barrierefreiheit“ erklären die sozialpolitische Sprecherin Katja Rathje-Hoffmann und der finanzpolitische Sprecher Ole-Christopher Plambeck der CDU-Landtagsfraktion:

„Mit dieser neuen Förderrichtlinie „Fond für Barrierefreiheit“ und einem zur Verfügung stehenden Etat in Höhe von zehn Millionen Euro wird das Land Impulse für den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft schaffen. Das ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft,“ so die Landtagsabgeordnete Rathje-Hoffmann aus dem Wahlkreis Norderstedt.

„Die neue Richtlinie hat zum Ziel, Vorhaben zur Umsetzung von Barrierefreiheit gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention zu fördern. Dazu gehören neu geplante Investitionen im Bereich der physischen Barrierefreiheit, also Baumaßnahmen wie Sanierung, Umbau und Modernisierung. Es seien aber auch anteilige Personal- und Sachausgaben im Rahmen von nichtinvestiven Vorhaben zur Umsetzung von Barrierefreiheit wie Veranstaltungen und Projekte zur Bewusstseinsbildung oder Förderung von individuelle Assistenzleistungen förderfähig“, erklärt der Landtagsabgeordnete Ole-Christopher Plambeck aus Henstedt-Ulzburg.

„Wichtig ist vor allem auch, das Bewusstsein der Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen zu schärfen und Vorurteile abzubauen“, so Rathje-Hoffmann weiter. „Die Richtlinie trete am 1. Februar in Kraft, die erste Frist für das Einreichen von Anträgen sei der 15. Mai 2019. Insgesamt ist sie befristet bis zum 31. Januar 2022. Zuwendungsbescheide könnte so noch vor dem Sommer erteilt werden.

Die Höchstbegrenzung für einzelne Bauvorhaben mit besonderer Bedeutung (zum Beispiel mit Innovationscharakter) betrage 300.000 Euro, für nichtinvestive Vorhaben 50.000 Euro“, so Plambeck „Die Förderung wird helfen, das Bewusstsein für den gleichberechtigten Umgang mit Menschen mit Behinderungen gleich welcher Art zu schärfen und bald Normalität werden zu lassen“, erwarten Rathje-Hoffmann und Plambeck von den Impulsen, die von der Förderrichtlinie ausgehen sollen.

Bild (v.l.n.r.): Ole Plambeck und Katja Rathje-Hoffmann

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