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Bad Segeberg | Gero Storjohann

Unterstützung für Bad Segebergs Marienkirche

Bad Segeberg (em) Für die Innensanierung der über 860 Jahre alten romanischen Marienkirche in Bad Segeberg und den Neubau der Orgel werden ca. 2,8 Millionen Euro benötigt.

Die Erlangung von Fördermitteln für Denkmalschutz-Projekte, Kirchen und Orgeln aus Haushaltsmitteln des Bundes ist für das Vorhaben von großer Bedeutung. Aus diesem Grund besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann das historische Gebäude, um sich im Vorfeld der Haushaltsberatungen des Deutschen Bundestages zu informieren.

Bei der Kirchenbesichtigung und Baubegehung wurde der Bundestagsabgeordnete vom Vorsitzenden des Fördervereins Marienkirche e.V., Prof. Asmus J. Hintz, über die aktuelle Situation informiert. Der Förderverein setzt sich für die Generierung von Spenden und Zuschüssen jeglicher Art ein, um die Finanzierung der ambitionierten und notwendigen Maßnahmen zu unterstützen.

Schirmherr ist Storjohanns Parteifreund Ministerpräsident Daniel Günther. Insgesamt stehen für die Bauvorhaben bislang ca. 740.000 Euro aus Eigenmitteln und Spenden zur Verfügung. Ein besonderes Problem im Innenraum der Marienkirche ist eine unsachgemäße frühere Sanierung. In den 50er Jahren ist im gesamten Innenraum auf den alten Kalkanstrich eine Dispersionsfarbe aufgebracht worden.

Diese Farbe ist nicht atmungsaktiv und auch nicht feuchtigkeitsdurchlässig. Das hat zu fortschreitenden Feuchtigkeitsschäden der Wände geführt. Kirchenlotse Günther Gathemann erläuterte die bauhistorischen Aspekte der notwendigen Sanierungsmaßnahmen. In einem ersten Bauabschnitt sollen Chor und Vierung saniert werden. Erst danach kann (wegen des entstehenden Baustaubs) eine neue Orgel eingebaut werden. Das Gehäuse und die Pfeifen der Orgel sind durch unsachgemäße Reparaturen „verschlimmbessert" worden.

Zudem wurde die Elektrik willkürlich und unfachmännisch verlegt. Einige Klangkörper sind so platziert, dass sie nur der Organist hören kann, nicht aber die Gottesdienstbesucher, Trauergemeinden und Familien bei den zahlreichen Taufgottesdiensten. Ein dreimanualiges Instrument mit ca. 40 Registern soll für ein neues Klangergebnis sorgen.

Die Kirchengemeinde und der Förderverein Marienkirche werben auf vielfältige und kreative Weise um Spenden: Benefiz-Konzerte, Pfeifen-Patenschaften, Werbe-Aktionen auf dem Marktplatz, in der Fußgängerzone und über das Internet. Besonders originell und wirksam ist die Aktion „Mariensteine“. Gegen einen Geldbetrag gibt es einen Stein, der von Mehdi Azimi Aref in Handarbeit angefertigt wird. Der Marienstein ist keine Verkaufsware, sondern ein besonderer Dank an die Spender (Mehr Informationen: www.marienkirche-foerderverein.de ).

Der Fördervereinsvorsitzende Prof. Asmus Hintz überreichte zum Ende des Rundgangs mit eindrucksvollem Orgelspiel von Andreas Maurer-Büntjen und zahlreichen sachkundigen Erläuterungen dem Politiker einen Marienstein. Auch wenn dieser Marienstein ein Geschenk sein sollte, wird Gero Storjohann eine persönliche Spende an den Förderverein leisten. Das ist schon mal ein Anfang.

Gero Storjohann wird zahlreiche persönliche Gespräche und Verhandlungen im Bundestag zur Unterstützung der ältesten Backsteinkirche Nordeuropas führen. Das gilt auch für eine andere Kirche im Kreis Segeberg: Die Kirche St. Jakobi der ev.-luth. Kirchengemeinde Bornhöved ist eine der ältesten Kirchen im Wahlkreis des Bundespolitikers. Das 1149 durch Vicelin geweihte und im romanischen Stil erbaute Gotteshaus benötigt ebenfalls dringend Bundesmittel für eine notwendige Sanierung.

Foto: Prof. Asmus J. Hintz (links) und die Kirchenbeiratsvorsitzende Dr. Kirsten Geißler danken Gero Storjohann MdB mit einem Marienstein.

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