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Bad Segeberg | Kreis Segeberg

Kreistagsabgeordnete entscheiden über papierlose Gremienarbeit

Bad Segeberg (em) Papierlos in die nächste Legislaturperiode? Im Grundsatz hat sich der Hauptausschuss mit Beschluss der E-Government-Strategie im Mai des vergangenen Jahres bereits genau dafür entschieden: für die Einführung der papierlosen Gremienarbeit im Kreistag und den Ausschüssen des Kreises als Teilprojekt der Gesamtstrategie.

Papierlos in die nächste Legislaturperiode? Im Grundsatz hat sich der Hauptausschuss mit Beschluss der E-Government-Strategie im Mai des vergangenen Jahres bereits genau dafür entschieden: für die Einführung der papierlosen Gremienarbeit im Kreistag und den Ausschüssen des Kreises als Teilprojekt der Gesamtstrategie. Am kommenden Dienstag, 13. März, entscheidet der Hauptausschuss nun erneut – dieses Mal über die konkrete Umsetzung. Der endgültige Beschluss fällt zwei Tage später dann im Kreistag. Folgen die Kreistagsabgeordneten dabei dem Vorschlag der Verwaltung, würden sämtliche Sitzungsunterlagen spätestens mit Ende der Sommerferien nur noch in digitaler Form über das Ratsinformationssystem „Allris“ zur Verfügung gestellt. Ein Versand von Sitzungsunterlagen in Papierform würde dann nicht mehr stattfinden.

Der bereits eingeschlagene Weg der Digitalisierung innerhalb der Kreisverwaltung soll nun auch in der Gremienarbeit fortgesetzt werden. Dadurch würde politische Arbeit modern, attraktiv, schnell im Zugriff und ortsunabhängig. „Alle Unterlagen immer dabei haben zu können, heißt auch, bessere politische Arbeit in den Wahlkreisen durchführen zu können“, sagt Landrat Jan Peter Schröder.

„Immer mehr kreisangehörige Kommunen sowie andere Kreise in ganz Deutschland haben die papierlose Gremienarbeit bereits erfolgreich eingeführt oder sind gerade dabei, sich in diese Richtung auf den Weg zu machen“, so der Landrat weiter. Viele Kommunalpolitiker hätten bereits gute Erfahrungen in ihren Gremien damit gemacht. Auch im Kreis Segeberg arbeiteten bereits einige Kreistagsabgeordnete in ihren Gemeindevertretersitzungen papierlos.

Durch eine Komplettumstellung auf einen digitalen Sitzungsdienst würde sich der zum Teil enorme Papierverbrauch reduzieren. Auch würde sich der Aufwand zur Vorbereitung der Sitzungen von Kreistag und Ausschüssen deutlich verringern, was zu einer weiteren Kostenreduzierung führen würde. Zudem könnten Sitzungsunterlagen auf dem elektronischen Weg künftig schneller, zeitgleich und wohnortunabhängig zur Verfügung gestellt werden. Unterlagen ließen sich darüber hinaus platzsparend archivieren; lästiges Papierbergewälzen würde entfallen.

Im Zuge der Einführung würden alle Kreistagsabgeordneten, bürgerlichen Ausschussmitglieder, Vertreter des Kreisseniorenbeirats sowie Träger der Jugend- und Wohlfahrtsverbände ein iPad zur Verfügung gestellt bekommen. Die Kosten für die Anschaffung würden bei rund 45.000 Euro liegen.

Von Ende Mai bis Ende August würden Schulungen mit Unterstützung des Kreistagsbüros sowie des Informations- und Kommunikationsmanagements des Kreises stattfinden.
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