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Bad Segeberg | Kreis Segeberg

Klimawandel-Workshop: Wenn die Hitze Probleme macht

Bad Segeberg (em) Viel Sonne, heiße Tage, Temperaturen von mehr als 30 Grad, dazu Nächte, die kaum Abkühlung brachten: Das war kurz zusammengefasst der Sommer 2018. Besonders für Ältere, Pflegebedürftige und kleine Kinder stellte er eine große Belastung dar.

„Im Kreis Segeberg werden vergleichbare Sommer aufgrund des Klimawandels keine Seltenheit bleiben“, sagte Kreis- Klimaanpassungsmanagerin Sabrina Guder. Zusammen mit Kreis- Gesundheitsplanerin Dr. Anna Walther nahm sie diese Erkenntnis zum Anlass, einen Workshop zum Thema „Gesundheit und Klimawandel“ zu gestalten.

Die Auftaktveranstaltung fand nun im Bürgerhaus in Henstedt-Ulzburg statt. Gekommen waren Vertreter von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, von Kindergärten, aus der Politik und der Kreisverwaltung. In zwei Impulsvorträgen zeigten Guder und Walther auf, warum der Klimawandel im Kreis angekommen ist und dass seine Auswirkungen spürbar bleiben werden – wenn auch nicht so stark wie in anderen Regionen. „Dennoch erwarten wir zum Beispiel mehr Sommer- und Hitzetage, die eine gesundheitliche Belastung für die menschliche Gesundheit darstellen können“, sagte Guder.

Dr. Walther informierte darüber, wie sich der Klimawandel aufgrund veränderter Umweltbedingungen in vielfältiger Weise auf die menschliche Gesundheit auswirken kann: von Hitzestress bis hin zu Notfallsituationen. So zeigten beispielsweise Studien, dass an heißen Tagen mehr Menschen mit Herzund/ oder Kreislauf-Beschwerden ins Krankenhaus eingeliefert werden als an nicht so heißen.

Gut informiert und auf das Thema eingestimmt, arbeiteten die Teilnehmer anschließend in kleinen Gruppen weiter. Sie überlegten, welche Herausforderungen Hitze mit sich bringt, formulierten, wie eine optimale gesundheitliche Versorgung an Tagen mit hohen Temperaturen aussehen könnte und hielten erste Ideen für Lösungsmöglichkeiten fest. Beispielsweise sollen Informationsangebote geschaffen, kleinere Aktionen zur Abkühlung geplant und Maßnahmen an Gebäuden ergriffen werden, die vor Hitze im Inneren schützen.

Nach diesem Auftakt waren sich alle einig, die begonnene Arbeit fortsetzen zu wollen. Am Mittwoch, 16. Januar 2019, findet deshalb ein zweiter Workshop im Kreistagssitzungssaal statt. Dabei sollen die bereits gesammelten Ideen und Lösungsmöglichkeiten weiter konkretisiert werden. Zu dem Workshop sind hauptberuflich Tätige und Ehrenamtliche aus dem Gesundheitsbereich eingeladen. Nähere Informationen gibt es bei der Klimaschutzleitstelle des Kreises unter der Tel.: 0 45 51 / 95 15 61 oder per E-Mail: klimaschutz@segeberg.de.

Foto: Kreis-Klimaanpassungsmanagerin Sabrina Guder ©Sabrina Müller/Kreis Segeberg

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