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Bad Segeberg | Kreisverwaltung Segeberg

Anzahl der E-Ladesäulen steigt kontinuierlich

Kreis Segeberg (em) Der Kreistag will den Kreis Segeberg und dessen Kommunen zukunftsfähig aufstellen. Dazu gehört auch, im Klimaschutz Zeichen zu setzen. Ein wichtiger Baustein ist hierbei die Verminderung von umweltschädlichen Abgasen.

Die Kreispolitiker haben im vergangenen Sommer die Weichen dafür gestellt und für den Ausbau der öffentlichen E-Ladeinfrastruktur die entsprechenden Fördermittel bereitgestellt. Vereinfacht gesagt geht es um Stationen, an denen Elektroautos aufgeladen werden können. Elf Förderbescheide hat der Kreis seither ausgestellt. Die bisherige Fördersumme beläuft sich damit auf rund 150.000 Euro. 20 weitere Anträge von Kommunen, Unternehmen und Privatleuten liegen der Kreisverwaltung aktuell zur Prüfung vor.

Seit 2015 verfügt der Kreis über eine eigene Förderrichtlinie. Im vergangenen Jahr wurde sie so überarbeitet, dass neben Kommunen nun auch Unternehmen und Privatpersonen Anträge auf eine Förderung stellen können. Bereits jetzt haben neben verschiedenen Gemeinden und dem Kreis selbst unter anderem auch Autohäuser und Supermärkte sowie der Erlebniswald Trappenkamp Ladesäulen aufgestellt. Aktuell gibt es damit im Kreisgebiet 26 E-Lade-Stationen.

Im Rahmen der neu aufgesetzten „Förderrichtlinie zum Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur“ stehen in den nächsten drei Jahren mindestens 500.000 Euro Fördermittel bereit. Konkret bedeutet das: Maximal 7.500 Euro für eine Normalladesäule oder maximal 25.000 Euro für eine Schnellladesäule. Ziel ist es, neben den Zentren auch den ländlichen Raum zu stärken. Die aktuelle Förderung beläuft sich auf bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten und ist mit anderen Förderungen kombinierbar. Kurzfristiges Ziel ist es, auf Kreisebene eine flächendeckende Ladeinfrastruktur mit ca. 50 Ladesäulen zu schaffen.

„Da sind wir bereits auf einem guten Weg“, sagt Kreis-Klimaschutzmanagerin Sabrina Guder. Langfristig soll sich im Kreis demnach eine „bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur“ entwickeln. „Für diese Entwicklung werden Angebot, Nachfrage und die technische Entwicklung maßgeblich sein. Das kann bedeuten, dass noch weitere Standorte hinzukommen, in der Praxis wenig genutzte Standorte wegfallen oder bestehende Standorte gemäß dem Stand der Technik bzw. des Bedarfs umgerüstet werden.“

Auch die Zahl der im Kreis zugelassen E-Fahrzeuge steigt stetig weiter. Bis zum 31. Dezember 2017 wurden insgesamt 207 rein batterieelektrisch betriebene Autos angemeldet. Ein Jahr zuvor lag die Anzahl noch bei 136 Fahrzeugen, 2015 waren es 64 zugelassene Pkw.

Wer einen potenziellen Standort für eine Lademöglichkeit hat, kann sich unverbindlich mit den Klimaschutzmanagern des Kreises in Verbindung setzen. Dort gibt es Informationen zum Ablauf einer möglichen Antragstellung oder auch erst einmal nur allgemein zum Thema.

Kontakt: Sabrina Guder und Heiko Birnbaum von der Klimaschutzleitstelle des Kreises Segeberg, Tel.: 0 45 51 / 951-561 bzw. -522 sowie E-Mail: klimaschutz@segeberg.de. Foto: Ladesäule auf dem Parkplatz vor der Kreisverwaltung ©Sabrina Müller

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