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Bad Segeberg | Martin-Meiners-Förderverein

Vorsitzender Dieter Fiesinger wiedergewählt

Bad Segeberg (em) Vor zwei Jahren hatte Dieter Fiesinger das Amt des ersten Vorsitzenden beim Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte (MMFV) von Hans Peter Sager übernommen. Am Freitag 29. März, kurz vor der Wahl des neuen WZV-Verbandsvorstehers, bestätigten die Mitglieder seinen Vorsitz einstimmig. Auch Kassenwart Bernd Bröcker wurde einstimmig wiedergewählt.

Der ehemalige Leiter der JugendAkademie Segeberg und Diplom Sozialpädagoge hatte sich vorgenommen, seine Erfahrungen aus der Jugendarbeit stärker mit Umwelt- und Naturschutz zu verbinden und den Martin-Meiners-Förderverein bei seiner Ausrichtung für nachhaltige Bildungsarbeit zu unterstützen. „Das ist in vollen Umgang gelungen!“, freut sich Bettina Kramer, die Referentin für Umweltbildung des Vereins. In ihrem Jahresbericht stellte sie das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt „Leitungswasserfreundliche Schule – überregional“ vor. Der MMFV ist Bildungspartner von dem Verein „A tip: tap“ (ein Tipp: Leistungswasser), der sich an Berliner Schulen gegen Plastik und für Leitungswasser als Durstlöcher Nummer 1 einsetzt – ein Ziel, das auch der MMFV überaus wichtig findet, angesichts des massenhaften Plastikkonsums und seiner schwerwiegenden Folgen für die Umwelt. Als eine von drei bundesweit ausgewählten Einrichtungen, wird der MMFV bis zu den Sommerferien, an fünf Schulen im Kreis Segeberg Projektwochen gestalten. SchülerInnnen der Sekundarstufe I und II werden rund um das Thema (Leitungs-)Wasser sensibilisiert: Sie erarbeiten Vor- und Nachteile von Leitungs- und Flaschenwasser und erkunden die Funktion von Wasser für die Gesundheit. Altersgerecht setzen sie sich mit der weltweiten Wasserverteilung auseinander und befassen sich mit dem Marketing für Wasser. Los geht es gleich nach Ostern in Bad Segeberg an der Schule Am Seminarweg.

„Mit allen Sinnen durch den Müll“ heißt das von der BINGO Umweltlotterie geförderte Projekt. Dafür wird das Gelände rund um den außerschulischen LernOrt „Das Rote Holzhaus“ neu gestaltet. KiTa-Kinder und SchülerInnen können sich, spätestens ab Frühjahr 2020, im Freien auf entdeckende, spielerische Weise mit den zahlreichen Facetten des Themas „Müll“ auseinandersetzen. In dem naturnah gestalteten Garten werden vielfältige Lebensräume zu entdecken, zu beobachten und mit allen Sinnen zu erkunden sein. An der Verknüpfung beider Themenfelder werden die Zusammenhänge zwischen der Sensibilität natürlicher Lebensräume und unserem Konsumverhalten direkt erfahrbar. Das neue Bildungsangebot wird so zu einem weiteren BNE- Baustein. (Bildung für eine nachhaltige Entwicklung). Bereits seit 2017 ist der Umweltbildungsverein des WZV als „Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit“ zertifiziert.

Seit August 2018 hat der MMFV zudem weitere Unterstützung mit Reza Salehi aus Afghanistan, der an einem Freiwilligen Ökologischen Jahr für Geflüchtete teilnimmt.

Foto: Der Vorsitzende Dieter Fiesinger (von links) mit dem Team vom Martin-Meiners-Förderverein: den FÖJ-lern Reza Salehi, Milan Brand und „Chefin“ Bettina Kramer.

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