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Bad Segeberg | Frau und Beruf

Berufliche Herausforderungen trotz Lockdown angehen

Bad Segeberg (em) Der Lockdown trifft Frauen hart. Sie sind in aller Regel diejenigen, die das Homeschooling ihrer Kinder übernehmen. Dabei treten vorübergehend die eigenen beruflichen Probleme oder Wünsche in den Hintergrund. Nur das Grübeln bleibt. Um aus diesen Gedanken herauszukommen, hilft ein unabhängiges und neutrales Beratungsgespräch.

„Selbst wenn noch keiner sagen kann, wann der Lockdown endgültig vorbei ist, können schon jetzt Perspektiven entwickelt und nächste Schritte vorbereitet werden,“ berichtet Gisela Malasch, Beraterin bei FRAU & BERUF Segeberg. „Für manche Frauen ist dies sogar ein guter Anlass, endlich einen Wechsel im Beruf anzugehen.“

Frauen, die sich beruflich neu orientieren, von Arbeitslosigkeit bedroht sind oder sich in einer beruflichen Sackgasse befinden, können weiterhin eine kostenlose und unabhängige Beratung in Anspruch nehmen. Die Beratungen orientieren sich zwar an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes, aber dennoch stehen die Wünsche, Erfahrungen und Fähigkeiten der ratsuchenden Frau im Vordergrund. Zum Beispiel bei Bewerbungen. Je klarer ein berufliches Profil ist, desto gezielter lassen sich passende Stellen finden. „Wir vermitteln keine Jobs, aber wir stärken die Frauen mit unserer Beratung,“ beschreibt Gisela Malasch. „Wir haben einen neutralen Blick auf die berufliche Situation der Frau, unterstützen sie beim Herausarbeiten ihrer Stärken und geben Tipps zur guten Selbstpräsentation und zum Herausarbeiten im Lebenslauf, wenn eine konkrete Bewerbung ansteht.“

Das geschieht Corona konform und unkompliziert. „Wir haben auf telefonische und Online-Beratung umgestellt,“ informiert Jutta Geike, Beraterin bei FRAU & BERUF Segeberg. „Wenn eine Frau einen PC mit Internetzugang mit Mikrofon und Kamera hat, ist so gut wie kein Unterschied zu einer persönlichen Beratung.“ „Das Gute an unserem Beratungsangebot ist, dass wir online sogar etwas flexibler mit den Terminvereinbarungen sein können, weil Organisations- und Fahrtzeiten wegfallen.“ ergänzt Silke Knuth, ebenfalls Beraterin. An den Inhalten der Beratung hat sich nichts verändert.

Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen, die nach einer Auszeit wieder in einen Beruf einsteigen, von einem Minijob in eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung wechseln, ihre Teilzeitbeschäftigung ausweiten oder ihre Beschäftigung sichern möchten. Zudem werden auch Frauen beraten, die eine Berufsausbildung in Teilzeit machen möchten. Ziel dieser Beratung ist es, diesen Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern oder ihre berufliche Situation zu festigen.

So unterschiedlich die Frauen sind, so individuell sind die Beratungsgespräche. Jedes Gespräch orientiert sich an der individuellen Situation der Ratsuchenden. Es werden die persönlichen Voraussetzungen, Fragen rund um den Bewerbungsprozess geklärt und mit der Frau realistische Ziele definiert. Diese Beratung unterstützt, sich neu zu orientieren, zu entscheiden und dann die nächsten Schritte in die neue oder andere berufliche Zukunft zu planen. Bei all diesen Überlegungen wird die familiäre Situation berücksichtigt.

Frauen, die sich beraten lassen wollen, vereinbaren bitte bei Jutta Geike, Tel. 04551 – 944 002 einen Termin, denn auch die Online-Termine werden zentral koordiniert und vergeben. Jutta Geike ist erreichbar Mo bis Do von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr oder per E-Mail frau-und-beruf@wks-se.de.

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg ist Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF. Das Vorhaben FRAU & BERUF wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Beraten wird nicht nur in Bad Segeberg, sondern auch in anderen Städten des Kreises.

Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).


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