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Bad Segeberg | Kreis Segeberg

COVID-19: Ausnahmen von striktem Betretungsverbot

Kreis Segeberg (em) Das Gesundheitsministerium hat seinen Erlass vom 30. März zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen nochmals konkretisiert. Insofern hat auch der Kreis Segeberg seine Allgemeinverfügung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 heute entsprechend angepasst. Demnach sind nun Ausnahmen von dem strikten Betretungsverbot für Begleitpersonen bei Geburten sowie für ein Elternteil von unter 14-Jährigen enthalten.

Das Betreten von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie stationären Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe ist für Besucher*innen untersagt. Bei der Gewährung von Ausnahme-Besuchen gilt ab sofort folgende Ergänzung (unter Punkt 7.): Die zeitliche Begrenzung auf eine Stunde gilt nicht in Krankenhäusern für jeweils ein Elternteil oder eine*n Erziehungsberechtige*n für Kinder unter 14 Jahren sowie für eine Person während der Geburt im Kreißsaal.

Weitere Erläuterungen zur gestrigen Allgemeinverfügung: Verwaltungspersonal, Hausmeister*innen, Reinigungskräfte etc. eines Krankenhauses bzw. einer Einrichtung gehören zu „Personen, die zur Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend erforderlich sind“. Das gilt darüber hinaus beispielsweise auch für Amtspersonen wie Richter*innen, die eine Einrichtung aufgrund eines dienstlichen Anlasses betreten müssen.

Für Begleitung im Kreißsaal gilt: Die betroffenen Eltern sollen abwägen, ob die Begleitung aus zugelassenen ethisch-sozialen Gründen für sie zwingend notwendig ist oder ob in der jetzigen Situation aus Rücksicht auf das Personal sowie andere Mütter und Neugeborene auf die Begleitung des Vaters bzw. der Lebenspartnerin/des Lebenspartners verzichtet werden kann. Über eine Ausnahme entscheidet die Klinik.

Darüber hinaus besteht auch weiterhin ein Betretungsverbot für Krankenhäuser und Geburtsstationen für Elternteile für den Zeitraum von 14 Tagen, wenn diese sich zuvor in Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten aufgehalten haben. Werdende Mütter, die von einer Reise aus Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten zurückkehren, müssen dies der Klinik vorab mitteilen. So können entsprechende Vorsichtsmaßnahmen für die Mitarbeiter*innen und Hebammen getroffen werden.

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