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Bad Segeberg | Kreis Segeberg

Schlüsselübergabe in der Rosenstraße: Umzug Mitte März

Kreis Segeberg (em) Nach rund zwei Jahren Planung und weiteren knapp zwei Jahren Bauzeit ist der Verwaltungsneubau der in der Rosenstraße 28a in Bad Segeberg fertiggestellt. Am heutigen Freitag, 4. März, hat Architekt Ekkehard Voss, Geschäftsführender Gesellschafter TCHOBAN VOSS Architekten GmbH, symbolisch die Schlüssel – beziehungsweise einen Chip – an Landrat Jan Peter Schröder übergeben.

„Ich bin sehr stolz, dass wir es geschafft haben, termin- und kostengerecht eine moderne Arbeitswelt für unsere Mitarbeiter*innen zu schaffen, die trotz des Trends des flexiblen Arbeitens auch in Zukunft nicht verzichtbar sein wird“, so der Landrat, der sich bei den Kreistagsmitgliedern für die Bereitstellung von rund 20 Millionen Euro bedankte. „Ohne Ihre Einwilligung hätten wir die Raumnot nicht bewältigen können.“ Hervorgehoben hat Schröder zudem „die gute Zusammenarbeit mit unseren Auftragnehmer*innen, aber auch die Zielstrebigkeit und das hohe Engagement, mit der meine Mitarbeiter*innen im Gebäudemanagement Planung, Bau und Umzug gemeistert haben“.

Ausschlaggebend für die Planung eines Neubaus war die stetig steigende Mitarbeiter*innenzahl in der Kreisverwaltung. In den vergangenen zehn Jahren ist sie von rund 700 Personen im Jahr 2012 auf aktuell über 1.000 gestiegen. Das führte dazu, dass immer mehr neue Büroräume angemietet werden mussten, um Mitarbeiter*innen dezentral unterbringen zu können, etwa im Levo-Park und in der Burgfeldstraße in Bad Segeberg. Das Gebäude ist so konzipiert, dass durch einfache Umbauten neue Arbeitsformen realisiert werden könnten. Eine flügel- oder geschossweise Untervermietung wäre ebenso denkbar.
Vom 14. bis 18. März ziehen rund 160 Mitarbeiter*innen aus folgenden Fachdiensten in das neue Gebäude ein:

Fachbereich II (Ordnungswesen, Straßenverkehr, Verbraucherschutz):
• Tiergesundheit und -haltung
• Lebensmittel und Bedarfsgegenstände

Fachbereich IV (Umwelt, Planen, Bauen):
• Wasser-Boden-Abfall
• Kreisplanung, Regionalmanagement, Klimaschutz
• Bau- und Umweltverwaltung
• Bauaufsicht, Brandschutz, Denkmalschutz/Geschäftsstelle Gutachterausschuss
• Kreisstraßen, Radwege, Brücken
• Naturschutz und Landschaftspflege

Die zwei angemieteten Gebäude im Levopark, die dann vorübergehend frei sind, werden als Ausweichquartier während des Neubaus Haus A in der Hamburger Straße dienen.
Der dreigeschossige Neubau in der Rosenstraße gliedert sich in vier Funktionsbereiche: Büro, Konferenz, Mitarbeiter*innenrestaurant (Bistro) und Aktenlager. Hinzu kommen Technik- und allgemeine Erschließungsflächen. Die Funktionsbereiche verfügen über folgende Bruttogrundflächen:

• Büro: etwa 2.600 Quadratmeter
• Konferenz: etwa 400 Quadratmeter
• Mitarbeiter*innenrestaurant: etwa 300 Quadratmeter
• Aktenlager: etwa 630 Quadratmeter

In einem kleinen Servicegebäude im Bereich des Parkplatzes sind Technikeinheiten wie Luft-Luft-Wärmepumpe, Notstromaggregat, Dienstfahrräder und Müllcontainer untergebracht. Zur Gewinnung regenerativer Energien wird zudem eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeichersystem verwendet. Der Eigenverbrauchsanteil liegt bei 80 Prozent, der Rest wird ins öffentliche Netz eingespeist. Im Außenbereich gibt es darüber hinaus E-Doppel-Ladesäulen für Dienstwagen und eine Station mit vier Schließfächern für Dienstfahrrad-Akkus.
Das Mitarbeiter*innen-Bistro „Mahlzeit“ wird künftig von der Lebenshilfe Bad Segeberg und Umgebung gGmbH betrieben werden – zunächst als „Inklusionsbetrieb in Gründung“, wie Geschäftsführerin Sylvia Johannsen sagt. Erklärtes Ziel für dieses Jahr sei es aber, dass mehrere Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Küchenhilfe, Speisenvorbereitung, Bedienung,Abräumen, Abwasch und Reinigung im Bistro ihren Platz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden. „Starten werden wir nun erst einmal als Zweckbetrieb mit einem hochmotivierten Küchen-Team“, so Johannsen, die ergänzt: „Wir als Lebenshilfe Bad Segeberg und Umgebung sind sehr davon überzeugt, dass diese Form des Betriebes einer Kreiskantine sowohl für die Menschen mit Behinderungen, die dort im Rahmen eines regulären Arbeitsverhältnisses beschäftigt sein werden, als auch für den Kreis Segeberg eine große Strahlkraft haben wird und ein öffentliches Bekenntnis zu Inklusion und Teilhabe darstellt. Und wir bedanken uns für diese Chance!“

„Die Fertigstellung dieses Neubaus markiert einen wichtigen Meilenstein für die Kreisverwaltung der Zukunft und ist neben der Sanierung der Waldemar-von-Mohl-Straße 4 in diesem Jahr und dem Neubau von Haus A ab 2023 eine von weiteren Baumaßnahmen, die in den kommenden Jahren folgen werden“, so der Landrat abschließend.

Foto: Architekt Ekkehard Voss und Landrat Jan Peter Schröder bei der Chipübergabe Rosenstraße © Sabrina Müller/Kreis Segeberg

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