Teilen Sie das Stadtmagazin auf Facebook.
Verwendung von Cookies: Wir verwenden ausschließlich technisch notwendige Cookies auf unserer Webseite. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
Akzeptieren und weitersurfen
Suchen Sie nach
Berichten, Bildern und Videoberichten


Bad Segeberg | Kreis Segeberg

Klimaschutzkonzept - Politik diskutiert erste Maßnahmen

Kreis Segeberg (em) Kreis Segeberg. Welche Handlungsspielräume für den Klimaschutz haben Kreispolitik und Kreisverwaltung und wie können sie diese nutzen? Und welche (neuen) Klimaschutzmaßnahmen sollen im Kreis umgesetzt werden? Mit diesen Fragen befasst sich das Integrierte Klimaschutzkonzept des Kreises Segeberg 2030, das derzeit vom Beratungsbüro OCF Consulting aus Hamburg erstellt wird.

Ziel ist ein politischer Beschluss im Herbst 2023, der eine Umsetzung verschiedener Maßnahmen für die kommenden Jahre festlegt.

Der Kreis Segeberg ist schon viele Jahre im Klimaschutz aktiv. Bereits 2012 wurde ein erstes Integriertes Klimaschutzkonzept (IKK) erstellt, damals gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Seit 2013 gibt es mit Heiko Birnbaum einen Klimaschutzmanager zur Umsetzung des Konzepts, zeitweise wurde er dabei von einer weiteren Kollegin unterstützt. Jetzt, zehn Jahre später, ist ein Großteil der Maßnahmen umgesetzt.

Veränderte Rahmenbedingungen wie Wetterextreme durch einen voranschreitenden Klimawandel machten es erforderlich, ein aktualisiertes Klimaschutzkonzept auf den Weg zu bringen. Daher hat der Kreis die Erstellung eines neuen IKK ausgeschrieben und hiermit OFC Consulting beauftragt. Im Fokus stehen nicht nur eigene Zuständigkeiten, sondern auch die Frage, wie Ämter, Städte und Gemeinden dabei unterstützt werden können, Klimaschutz vor Ort umzusetzen.

Der Prozess ist im Juni 2022 gestartet. Neben der Unterstützung von OCF Consulting gibt es einen engen Austausch mit dem Kreisklimarat sowie Gespräche und Workshops mit Entscheidungsträger*innen und Expert*innen der Kreisverwaltung. Ein erster Zwischenstand wurde im September dem Ausschuss für Umwelt, Natur- und Klimaschutz vorgestellt. Damit möglichst schnell konkret losgelegt werden kann, haben die Kreispolitiker*innen über erste Maßnahmen für das Jahr 2023 diskutiert. Dabei geht es unter anderem um die Rolle des Kreises als Vorbild für den Klimaschutz. Dazu gehören das Mitarbeiter*innenverhalten im (Arbeits-)Alltag genauso wie Klimaschutzprojekte und Aktionen an Schulen, die zur Bewusstseinsbildung beitragen sollen. Zudem könnte ein kreisweites Solar- und Gründachkataster für Solarenergienutzung erstellt werden.

Die Politik beabsichtigt, für die Umsetzung erster Maßnahmen ein Budget in Höhe von 100.000 Euro im kommenden Haushalt bereitzustellen. Das fertige Gesamtkonzept soll bis Ende Mai 2023 vorliegen; der Kreistag wird darüber voraussichtlich im September 2023 beschließen.

Am Dienstag, 25. Oktober, findet ab 18 Uhr im Kreistagssitzungssaal in Bad Segeberg die kostenfreie Veranstaltung „Kommunale Wärmeplanung (Pflicht und Kür nach dem EWKG) – Was kommt auf die Kommunen zu und wie kann der Kreis unterstützen?“ statt. Sie richtet sich an Bürgermeister*innen, Mitglieder der Gemeindevertretungen und Ausschüsse, Mitarbeiter*innen der Amtsverwaltungen und von Versorgungsbetrieben in den Kommunen sowie Klimaschutzmanager*innen. Interessierte Bürger*innen sind ebenfalls willkommen. Bei der Veranstaltung sollen sowohl Handlungsbedarfe als auch erste Lösungsansätze diskutiert werden.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich an team@ocfc.de. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Foto: Pixabay

bad-segeberg Kreis Segeberg
Veröffentlicht am 20.10.2022
Navigation