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Bad Segeberg | Polizei

Europaweite Kontrollwoche

Bad Segeberg (em) Unter diesem Motto beteiligt sich die Polizeidirektion Bad Segeberg an der europaweiten Kontrollwoche mit dem Schwerpunkt auf Ablenkung am Steuer und Sicherung von Fahrzeuginsassen.

Näheres zur aktuellen Kontrollwoche ist der Pressemitteilung des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein unter folgendem Link unmittelbar zu entnehmen: www.presseportal.de/blaulicht/pm/58623/4539399

Hieran haben sich die Polizeireviere im Kreisgebiet beteiligt und bei stationären und mobilen Kontrollen den Fahrzeugverkehr insbesondere beim gestrigen landesweiten Großkontrolltag unter die Lupe genommen. Von Montag bis Mittwoch stellten die Beamten im Rahmen von stationären Kontrollen insgesamt bisher 39 Verstöße gegen die Anschnallpflicht fest.

Weitere 26 Fahrer erwartet ein Bußgeld über 100 Euro und einen Punkt aufgrund der Benutzung von Smartphones am Steuer. Hinzu kommt eine Vielzahl unterschiedlichster Verstöße. Eine ungewöhnliche Ausrede hörten die Polizisten im benachbarten Kreis Pinneberg: Bei einer Standkontrolle am Montag (09. März 2020) in der Hamburger Straße in Elmshorn fiel einem zivilen Vorposten ein Transporter ins Auge.

In dem Renault saßen im Fahrgastraum drei Männer. Da der in der Mitte Sitzende nicht angeschnallt war, informierte der Beamte per Funk seine Kollegen in der Kontrollstelle. Hier zogen die Beamten das Fahrzeug aus dem Verkehr. Auf Nachfrage, warum er seinen Gurt nicht angelegt hätte, entgegnete der Mitfahrer: "Der Eimer hat keinen Gurt!" Bei der näheren Betrachtung stellten die Kontrolleure jetzt fest, dass der Renault nur über zwei Sitzplätze verfügte und der Beifahrer zwischen Fahrer- und Beifahrersitz auf einem umgedrehten handelsüblichen Zehn-Liter-Eimer saß!

Fahrer und Beifahrer musste daraufhin die Fahrt ohne ihren dritten Mann fortsetzen. Den "Gurtmuffel" erwartet jetzt ein Verwarnungsgeld von 30 Euro. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang insbesondere an die Vernunft aller Fahrer und Mitfahrer! Sicherheitsgurte retten Leben und können vor schweren Verletzungen schützen! Ablenkung ist leider eine zunehmende und oft unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr.

Wer bei 50 km/h nur zwei Sekunden auf sein Handy schaut, ist fast 30 Meter im "Blindflug" unterwegs. Diese 30 Meter fehlen als Reaktions- und Bremsweg.

Originaltext: Polizeidirektion Bad Segeberg

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