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Bad Segeberg | SPD

Frischer Wind für Wahlkreis Segeberg und Stormarn Mitte

Kreis Segeberg (em) Es gibt gute Nachrichten für die Bürgerinnen und Bürger im Bundestagswahlkreis 008. Nächstes Jahr ist Wahljahr! Mit der Erststimme bei der Bundestagswahl können die Wählerinnen und Wähler entscheiden, wer sie im Bundestag vertreten wird. Aus den Reihen der SPD haben sich dafür gleich fünf Bewerber mit unterschiedlichen Schwerpunkten ins Spiel gebracht und stellen sich dem Votum der Parteibasis.

Außergewöhnlich ist bei diesem parteiinternen Wahlkampf, dass alle fünf Bewerber betonen, hier nicht als Gegner anzutreten, sondern als Team „aus demselben Verein“. Sie sehen sich durch das Ziel vereint, den Wahlkreis endlich wieder zurück zu erobern. Gemeinsam wollen sie den Bürgern die fachliche und sachliche Kompetenz der SPD beweisen. Sie sehen in Ihrer Partei die einzige, die auch auf die komplexen Fragen der Zeit Antworten liefern kann.

Alle fünf sehen sich stark in unterschiedlichen Themenschwerpunkten und haben einander zugesagt, sich gegenseitig über die Nominierung im Januar hinaus mit ihrem jeweiligen Fachwissen zu unterstützen und ihre Kompetenzen zu teilen. - Die einzige weibliche Bewerberin, Miriam Huppermann (35 Jahre), ist freiberuflich als Dozentin für den Bereich der privaten Sicherheit tätig. Darüber hinaus ist sie bereits politisch im SPD Ortsverein Bad Oldesloe aktiv. Dort hat sie das Amt der Co-Vorsitzenden inne und ist unter anderem Bürgerliches Mitglied im Umweltausschuss. Im Wahlkampf setzt sie Ihre Akzente deutlich im Themenkomplex der inneren Sicherheit. Sie möchte sowohl die Ausbildung privater Sicherheitsdienste weiter verbessern, Außerdem setzt sie sich für eine aktivere Kommunikation zwischen Bürgern und Ordnungshütern ein, „Ruf und Realität müssen sich auch im Ansehen widerspiegeln, nur auf Augenhöhe können wir Herausforderungen und Probleme angehen“, sagt sie.

- Der jüngste Bewerber ist der Norderstedter Tobias Schloo. Der 28-jährige studierte Volks- und Betriebswirt ist seit dieser Wahlperiode Vorsitzender des Sozialausschusses in Norderstedt und Mitglied im Stadtwerkeausschuss. Er setzt im Kandidatenfeld aufgrund seines kommunalpolitischen Engagements seine Themenschwerpunkte bei der Sozialpolitik, der Digitalisierung und im Netzausbau. Er setzt sich für die kostenlose Verteilung von Verhütungsmitteln an Hartz-IV-Empfänger ein, um Ihnen „eine würdige Familienplanung zu ermöglichen“. Des Weiteren steht er hinter der Einführung eines Rechts auf Home-Office und dem Ausbau des Glasfaser- und 5G-Netzes im städtischen und ländlich geprägten Raum. Er stellt klar: „Ich kann nicht für ein Recht auf Home-Office kämpfen, ohne für die entsprechende Infrastruktur zu Hause zu sorgen – das geht Hand in Hand.“

- Die Stärkung der Arbeitnehmerrechte, der erneuerbaren Energien und die Reform des deutschen Abgabensystems sind die Kernpunkte des zweiten Norderstedter Vertreters, Bengt Bergt. Der 38-Jährige ist freigestellter Betriebsratsvorsitzender eines großen Windenergieunternehmens und in Gewerkschaftskreisen bestens verankert. Er möchte „mutige Visionen mit den Mitteln der Vernunft umsetzen, damit die anstehenden Umbrüche durch die Digitalisierung und den Klimawandel in Deutschland auch von den Bürgern mitgetragen werden“, sagt er. „Niemandem ist mit noch höheren Abgaben und Steuern geholfen – hier braucht es endlich vernünftige Beteiligungskonzepte! Alle sollen in das gleiche System einzahlen, so könnten alle davon profitieren“, stellt er klar. Damit würden „die Errungenschaften endlich allen gleich zugänglich gemacht – nicht nur den reichsten zehn Prozent.“

- „Nach gut 10 Jahren Aufschwung ist bei den Bürgern nicht genug vom wirtschaftlichen Erfolg angekommen“ so Tobias Weil. Weil ist 48 Jahre und selbstständiger Kaufmann. Als Immobilienmakler und Inhaber einer Firma, die Fotozubehör entwickelt und vermarktet, sind seine Themenschwerpunkte der Mittelstand und die Wirtschaft. Durch seine langjährige und erfolgreiche berufliche Arbeit sowie seine Tätigkeit im Vorstand der Gewerbeinitiative sowie in der SPD Ellerau verfügt er über ein umfangreiches Netzwerk und politisch wirtschaftliches Knowhow. Um seine Ziele umzusetzen, möchte er eine einheitliche EU Gewinnbesteuerung für multinationale Unternehmen von mindestens zehn Prozent einführen, um dadurch die Steuerlast der Bürger zu senken. Die Themen: Digitalisierung, veränderte Mobilität, Sicherung lebendiger Innenstädte und Bau und Wohnen möchte er gemeinsam mit den Kommunen angehen. Weil: „Jeder sollte von seiner Arbeit leben können und im Alter gut abgesichert sein.“

- Der Industriekaufmann Jens Kahlsdorf (60) ist als Inhaber einer Werbeagentur und als Betreiber des „ALSTER BUSINESS CLUB“ bestens bekannt. Die Agentur gründete der lebenserfahrene Marketingprofi nach seinem interdisziplinären Studium (BWL/VWL/Soziologie) an der Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP). Er kann auf Erfahrungen als Inhaber, Geschäftsführer, Aufsichtsratsmitglied, Stadtvertreter, Mitglied in Fachausschüssen und zahlreichen anderen Gremien (IHK-Vollversammlung, Wirtschaftsbeirat, Diplomatic Council, Holsteins Herz, etc.) zurückgreifen und hat gelernt, zuhören zu können, wenn es darum geht, was Menschen bewegt. Unternehmer Kahlsdorf: „Mein bevorzugtes Thema ist das Bedingungslose Grundeinkommen als mögliches Mittel für mehr Fairness und Gerechtigkeit und gegen die Konzentration des Vermögens auf wenige Familien.“

Die fünf Bewerber sind sich einig: Wer von ihnen auch immer im Januar 2021 als SPD-Kandidat gewählt wird, will gemeinsam mit der Partei „eine deutlich aktivere und innovativere Rolle im Wahlkreis spielen.“ Sie wollen sich sichtbar einmischen und Zukunft aktiv gestalten - auf allen Ebenen, und so dem Kreis in Berlin Gewicht verleihen.
Unabhängig vom finalen Kandidaten, dessen Wahl coronabedingt erst im Januar stattfinden kann, sichern die Fünf zu, dass ein frischer Wind durch den Wahlkreis wehen wird.

Foto: Tobias Weil, Tobias Schloo (Fotocredit:Britta Willig), Bengt Bergt, Miriam Huppermann, Jens Kahlsdorf


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