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Bad Segeberg | Wege-Zweckverband

Warnstreik beim WZV - aber keine Müllberge im Kreis

Kreis Segeberg (em) Im Vorgriff auf die nächste Verhandlungsrunde (22./23. Oktober) hinsichtlich des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) hat die Gewerkschaft ver.di ihre Mitglieder (w/m/d) bei dem Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg zu einem ganztägigen Warnstreik am Montag, 19. Oktober, aufgerufen. Ziel der ver.di ist es, ihren Forderungen in den anstehenden Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen und den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber zu erhöhen.

An einem „normalen Montag“ verlassen 26 Abfallsammelfahrzeuge und 15-16 Containerfahrzeuge sowie mehrere Kolonnen des Straßen- und Tiefbaus, Kehrmaschinen und Kanalspüler den Betriebshof in Bad Segeberg.

Der heutige Morgen sah etwas anders aus: Teile der Mitarbeiterschaft des WZV sind dem Streikaufruf der ver.di gefolgt und haben Ihre Arbeit nicht aufgenommen. „Müllberge“ werden sich aber beispielsweise trotzdem nicht auf den Straßen sammeln. Die Verbandsleitung hat gemeinsam mit den jeweiligen Einsatzleitungen Maßnahmen ergriffen, damit möglichst wenige Beeinträchtigungen für die Kunden des WZV entstehen. Bei weitem nicht alle Mitarbeiter (w/m/d) wollen streiken – daher wurden z.B. von der Arbeitskampfmaßnahme betroffene Sammeltouren umgeplant und die arbeitenden Mitarbeiter (w/m/d) Fachbereichs-übergreifend eingesetzt.

„Richtig ist, dass wir heute voraussichtlich nicht alle Haushalte, die am heutigen Montag turnusgemäß von der Abfallsammlung umfasst gewesen wären, mit einem Abfallsammelfahrzeug werden erreichen können“, betont der WZV-Verbandsvorsteher Peter Axmann. Zugleich hebt der Verbandsvorsteher hervor, dass der WZV seine Möglichkeiten bestmöglich ausschöpfen wolle, um die Beeinträchtigungen für seine Kunden gering zu halten.

Folgendes lässt sich für die von dem Streik betroffenen Kunden festhalten:

Der WZV wird die ausgefallenen Touren am Montag nicht nachfahren!

• Kunden, die vom Streik betroffen sind, müssen ihren jeweiligen Abfallbehälter leider „ungeleert“ zurückziehen. Die Tour wird nicht nachgefahren, sondern im Turnus des nächsten Leerungsintervall geleert.
• Kunden, die vom Streik betroffen sind, können am nächsten Leerungstag zusätzliche Abfallsäcke neben ihre Behälter stellen, diese werden dann kostenfrei mitgenommen/entsorgt.
• Kunden, die vom Streik betroffen sind, können Papier-Mengen, sofern Sie nicht bis zum nächsten Leerungsintervall warten können/wollen, kostenfrei auf den WZV-RH(s) abgeben.
• Sperrmülltermin, die Streik-bedingt ausfallen, müssen gecancelt werden; es erfolgt eine neue Terminvergabe
• Strauchguttermin, die Streik-bedingt ausfallen, müssen gecancelt werden, es erfolgt eine neue Terminvergabe

Teilweise kann es auch zu Einschränkungen und Behinderungen bei den übrigen Dienstleistungen des WZV am heutigen Tage kommen, z.B. können die Recyclinghöfe am heutigen Tage vorübergehend für den Kundenverkehr geschlossen werden.

Die Kunden werden gebeten, sofern Sie Fragen zu ihrer Abfallentsorgung am heutigen Tage haben, sich im Servicecenter des WZV (Tel. 04551 9090) zu melden. Der WZV stellt klar – die "Profis in Orange" werden auch diese Ausnahmesituation meistern, schließlich liegt für alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Segeberg, die Kunden des WZV und die Mitarbeiter des Wege-Zweckverbands bereits ein Jahr hinter uns, dass ganz anderer Herausforderung „Corona-bedingt“ an uns gestellt hat.

In der Abfallsammlung kommt es zu folgenden Ausfällen von Abfallsammeltouren:

• Papiersammlung Teile von Bad Bramstedt und Teile von Henstedt-Ulzburg
• Restabfallsammlung Teile von Wahlstedt und Teile von Nahe
• Bioabfallsammlung Teile von Leezen, den gesamten Ort Oering, Teile von Henstedt-Ulzburg und Teile von Wahlstedt.

Die ausgefallenen Touren werden nicht nachgefahren. Die betroffenen Kunden werden gebeten, ihre jeweiligen Abfallbehälter "ungeleert" zurückzuziehen. Die Touren werden nicht nachgefahren, sondern turnusgemäß im nächsten Leerungsintervall geleert. Die betroffenen Kunden können am nächsten Leerungstag zusätzlich Abfallsäcke neben ihre Behälter stellen, die dann kostenfrei mitgenommen werden. Mehrmengen (betrifft Papierabfall) können alternativ auch kostenfrei auf den Recyclinghöfen abgegeben werden.

Alle anderen Touren inklusive der Strauchgut / Sperrmüllsammlung finden wie gewohnt statt.

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