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Bad Segeberg | WZV

Norddeutsche Abfallwirtschaftsbetriebe leisten Nothilfe

Kreis Segeberg (em) Wenn es darauf ankommt, dann steht die Abfallbranche zusammen. In der vergangenen Woche erreichte die norddeutschen Entsorgungsunternehmen ein dringender Hilferuf aus dem Katastrophengebiet an der Ahr. Die dortigen Abfallwirtschaftsbetriebe sind angesichts der Unmengen an Sperrmüll, Schutt und Geröll hoffnungslos überfordert. Mehrere hunderttausend Kubikmeter Unrat müssen innerhalb einer völlig zerstörten Infrastruktur beseitigt werden. Es fehlt an allem: Spezialfahrzeuge, Manpower, Entsorgungskapazitäten werden gebraucht.

Kurzfristig und unbürokratisch haben sich WZV Verbandsvorsteher Peter Axmann und die Geschäftsführer oder Fachbereichsleiter anderer norddeutscher Abfallwirtschaftsbetriebe kurzgeschlossen und Hilfe organisiert. Auch private Entsorgungsunternehmen waren sofort bereit, zu unterstützen.

Insgesamt haben sich am Montag, den 26.07. in den frühen Morgenstunden 20 Fahrzeuge, darunter Containerzüge, Kranwagen, Unimogs und Werkstattwagen mit insgesamt 25 Mann Besatzung auf den Weg in den Süden gemacht. In den nächsten Tagen sollen auch noch Kanalspülwagen in das Krisengebiet geschickt werden. Beteiligt an der Hilfsaktion sind neben dem WZV die privaten Unternehmen Karl Eggers & Sohn GmbH aus Tangstedt und die Buhck Gruppe aus Wiershop sowie die öffentlichen Abfallwirtschaftsbetriebe der Städte Kiel (ABK) und Lübeck (EBL), der Zweckverband Ostholstein (ZVO) und die Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH).

Die logistische Planung des Hilfseinsatzes wurde federführend durch den WZV und die Entsorgungsbetriebe Lübeck übernommen. Peter Axmann und Manfred Rehberg, bei den EBL Leiter der Sparte Stadtreinigung, freuen sich, dass für die Kolleginnen und Kollegen aus dem Katastrophengebiet so schnell und umfangreich Unterstützung zur Verfügung gestellt werden konnte. „Solidarität wird in der Abfallwirtschaft noch „groß“ geschrieben“, sagt Axmann und dankt den Mitarbeiter/innen, die sich zu diesem Spezialeinsatz bereit erklärt haben. „Auch Betriebe, die derzeit aufgrund der Ferienzeit selbst derzeit an der Kapazitätsgrenze arbeiten, haben nicht gezögert, zu unterstützen“, ergänzt Manfred Rehberg.

Foto: In der Not zusammenstehen: Fahrzeuge verschiedener norddeutscher Abfallwirtschaftsbetriebe haben sich vor der Abfahrt ins Krisengebiet zur Lagebesprechung versammelt.

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