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Bad Segeberg | WZV

WZV stellt mit trennt:aktiv die Abfallwirtschaft neu auf

Bad Segeberg (em) Beim WZV laufen die abschließenden Vorbereitungen für das für 2023 geplante neue Gebührenmodell auf Hochtouren. Auch die Verbandsgremien werden sich in den nächsten Wochen noch einmal abschließend damit beschäftigen. Verbandsvorsteher Peter Axmann hat am vergangenen Dienstag, den 21.09., bei einem Vortrag im WortOrt Bad Segeberg erstmals Namen und Logo des zukünftigen Abrechnungssystems verraten: trennt:aktiv.

Nachhaltig, flexibel und transparent ist das neue System, da lag es auf der Hand, die Vorstellung im Rahmen der Nachhaltigkeitstage stattfinden zu lassen. Die Teilnehmerzahl im WortOrt war zwar recht übersichtlich, jedoch ausreichend, damit Peter Axmann feststellen konnte: „Wer sich mit trennt:aktiv erst einmal näher beschäftigt, der versteht schnell, warum der WZV das Modell so aufgebaut hat und welche kurz- und langfristigen Vorteile es für die Bürger:innen im Verbandsgebiet bietet.“

Steigende Energiepreise, endliche Ressourcen, steuerliche sowie rechtliche Vorgaben und Menschen, deren Alltag immer schlechter planbar ist und die deswegen flexibel bleiben möchten, all diesen Herausforderungen muss sich auch die Abfallwirtschaft stellen. Das in den letzten 10 Jahren bewährte BioPlus-Tarifsystem hat daher nun ausgedient. Peter Axmann: „Ab 2023 wären unsere Abfallentgelte umsatzsteuerpflichtig geworden. Um den Kund:innen diese Mehrkosten zu ersparen, stellen wir auf Gebühren um. Die Gelegenheit wird genutzt, um unser Abrechnungsmodell für die Zukunft so zu gestalten, dass es langfristig finanzielle Belastungen abfedert sowie Anreize setzt, um endliche Ressourcen und das Klima zu schonen.“

Alles, was in der Restabfalltonne landet, wird letztlich thermisch verwertet, das heißt verbrannt. Aber weder Bioabfall, der sich zu Kompost und Biogas veredeln lässt, noch Wertstoffe wie Metalle oder Verpackungen und erst recht keine Schadstoffe haben darin etwas zu suchen. Sinnvolle und bewusste Abfalltrennung ist unverzichtbar, um Wertstoffe weiter- oder wiederverwenden zu können. Trennt:aktiv belohnt deswegen Haushalte, die wenig Restabfall entsorgen lassen.

Mit dem neuen System bietet der WZV seinen Kund:innen auch deutlich mehr Flexibilität, die in der heutigen Zeit immer mehr gefragt ist. Niemand ist mehr an Behälterpakete oder starre Abholrhythmen der grauen Tonne gebunden, und auch das Warten auf Abholtermine für Sperrmüll oder Strauchgut ist, wenn man die ab 2023 kostenfreie Selbstanlieferung nutzt, vorbei.

In den kommenden Monaten werden die Kund:innen im Rahmen einer Einführungskampagne auf verschiedenen Wegen über das Modell informiert. Peter Axmann lädt alle Interessierten ein, bereits jetzt auf trennt-aktiv.de oder auch auf Instagram bei wzv_profisinorange mehr über trennt:aktiv zu erfahren.

bad-segeberg WZV
Veröffentlicht am 26.09.2022
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